Kurz beantwortet: Gebrauchte mineralische Katzenstreu gehört in den Restmüll. Sie darf weder in die Toilette noch in die Biotonne oder auf den Kompost. Warum das so ist und wie Du die Entsorgung im Alltag sauber löst, liest Du hier.
Warum Katzenstreu nie in die Toilette darf
Klumpstreu ist genau dafür gemacht, mit Flüssigkeit feste Klumpen zu bilden. In Abflussrohren passiert exakt dasselbe: Die Streu quillt auf, verdichtet sich und kann Rohre und Abwasserleitungen verstopfen. Das gilt auch für kleine Mengen und auch für Streu, die als besonders fein beworben wird.
Warum Biotonne und Kompost tabu sind
Mineralische Streu, etwa aus Bentonit, verrottet nicht und hat in der Biotonne nichts verloren. Dazu kommt die Hygiene: Katzenkot kann Krankheitserreger enthalten und gehört deshalb grundsätzlich nicht in den Bio-Kreislauf. Bei pflanzlichen Streusorten erlauben manche Kommunen die Biotonne für die reine Streu, die Regeln unterscheiden sich aber von Ort zu Ort. Im Zweifel hilft ein Blick auf die Seite Deines örtlichen Entsorgers.
So entsorgst Du im Alltag
Am einfachsten sammelst Du die täglich ausgeschöpften Klumpen und den Kot in einem kleinen, gut verschließbaren Beutel und gibst ihn in den Restmüll. Beim Komplettwechsel kippst Du die restliche Streu in einen stabilen Müllbeutel, verschließt ihn und entsorgst ihn ebenfalls über die Restmülltonne. Ein Mülleimer mit Deckel neben der Katzentoilette hält Gerüche bis zum nächsten Leeren zurück.
Und was ist mit Naturbentonit?
Auch eine Streu aus Naturmaterial wie KittyLux Ultimate aus 100 % Naturbentonit gehört nach Gebrauch in den Restmüll. Natürlicher Ursprung bedeutet nicht kompostierbar: Bentonit ist ein mineralisches Gestein und baut sich nicht ab. Der Vorteil der festen Klumpen liegt woanders: Du entfernst nur das Benutzte und verbrauchst insgesamt weniger Streu. Wie oft der große Wechsel nötig ist, erklärt unser Beitrag Wie oft solltest Du Katzenstreu wechseln?